Der Römersalat (Lactuca sativa var. longifolia) ist ein kräftiger, aufrecht wachsender Blattsalat. Seinen Namen verdankt er seiner langen Tradition im Mittelmeerraum (insbesondere Italien). Er bildet längliche Köpfe mit stabilen Blättern und einer ausgeprägten Mittelrippe. Im Handel findet man ihn oft als großen Kopf oder in der beliebten, handlichen Form der Romana-Herzen, bei denen die dunklen Außenblätter bereits entfernt wurden, um das zarte, gelbe Innere freizulegen.
Der Römersalat ist weltberühmt als die unverzichtbare Basis für den klassischen Caesar Salad.
Zubereitungsarten
Aufgrund seiner robusten Blätter verträgt er auch schwere, cremige Dressings (z. B. auf Joghurt- oder Mayonnaisebasis), ohne in sich zusammenzufallen.
Besonderheit (Warmküche): Im Gegensatz zu vielen anderen Salaten ist der Römersalat hitzebeständig. Er kann halbiert, mit Olivenöl bepinselt und kurz auf dem Grill oder in der Pfanne angebraten werden. Das gibt ihm ein wunderbar nussiges Aroma.
Küchen-Tipp
Die stabilen, schiffförmigen Blätter eignen sich hervorragend als natürlicher „Löffel“ für Dips, thailändische Hackfleischsalate (Larb) oder Low-Carb-Wraps.
Vorbereitung
Den Strunk am unteren Ende abschneiden. Die Blätter unter kaltem Wasser waschen und gut trocknen (schleudern), damit das Dressing optimal haften bleibt.
Optisch ein länglicher, fester Kopf mit kräftig grünen Außenblättern und einem hellgelben bis cremeweißen Kern. Die Textur zeichnet sich durch eine hohe Knackigkeit und Saftigkeit aus. Sensorisch bietet er ein herzhaftes, leicht herbes Aroma mit einer dezenten Süße, was ihn deutlich geschmacksintensiver macht als beispielsweise Eisbergsalat.
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