Rucola (Eruca sativa oder Diplotaxis tenuifolia) gehört zur Familie der Kreuzblütler. Während er früher in Deutschland eher als „Rauke“ bekannt und fast vergessen war, trat er unter seinem italienischen Namen einen weltweiten Siegeszug an. Man unterscheidet meist zwischen der großblättrigen Garten-Senfrauke (etwas milder) und der schmalen, stark gezackten Wilden Rauke (deutlich intensiver und schärfer).
Rucola ist weit mehr als nur ein Salat – er fungiert oft fast wie ein Gewürz.
Zubereitungsarten
Klassisch als Salat (oft mit Parmesan und Balsamico), als würziges Topping für Pizza und Pasta (erst nach dem Backen/Kochen hinzufügen!), im Pesto oder kleingeschnitten in Quark und Dips.
Küchen-Tipp
Wenn der Rucola sehr scharf ist, hilft die Kombination mit Fett (hochwertiges Olivenöl) oder Süße (Honig-Dressing oder reife Tomaten), um die Pikanterie abzumildern.
Vorbereitung
Die langen, oft etwas zähen Stiele sollten bei Bedarf gekürzt werden. Den Rucola kurz in kaltem Wasser waschen und unbedingt trocken schleudern, damit das Dressing nicht verwässert.
Kombination
Er harmoniert exzellent mit Pinienkernen, Walnüssen, Erdbeeren oder Ziegenkäse.
Optisch erkennt man ihn an den tief gezackten, löwenzahnähnlichen Blättern in sattem Grün. Die Textur ist zart, aber mit festem Biss. Sensorisch besticht er durch sein intensiv nussiges Aroma, das von einer markanten, pfeffrigen Schärfe begleitet wird.
Ähnliche Artikel
Alle Angaben ohne Gewaehr. Massgeblich sind stets die aktuellen Kennzeichnungen, Etiketten, Produktdaten und Angaben der jeweiligen Hersteller oder Lieferanten. Einzelne Bilder oder Referenzgrafiken koennen aus externen Bildquellen wie Pixabay oder aehnlichen Plattformen stammen und unterliegen den jeweiligen Nutzungsbedingungen. Melden