Hirschgulasch wird aus den sehnigen, aber geschmacksintensiven Teilstücken des Hirsches (meist Schulter, Hals oder Wade) geschnitten. Da Wildtiere sich viel bewegen, ist das Fleisch besonders mager, muskulös und besitzt eine tiefrote Farbe. Durch langsames Schmoren wird das kräftige Bindegewebe in weiche Gelatine umgewandelt, was dem Gericht seine charakteristische Tiefe verleiht.
Der Inbegriff der herbstlichen Festküche. Das Fleisch wird scharf angebraten und meist in einer dunklen Sauce mit Rotwein, Wildfond und herbstlichen Gewürzen (Wacholder, Lorbeer, Piment) geschmort. Klassische Beilagen sind Spätzle, Rotkohl und eine Preiselbeernote. In der Gastronomie ist es der Star auf jeder Wildkarte.
Das Fleisch ist dunkelrot bis kastanienbraun, sehr mager und kurzfaserig. Sensorisch besticht Hirschgulasch durch ein ausgeprägtes, edles Wildaroma, das deutlich kräftiger als Rindfleisch, aber weniger "streng" als Rehwild ist. Die Sauce wird durch das mitschmorende Fleisch natürlich gebunden und sehr vollmundig.
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