Kondensmilch (auch Dosenmilch genannt) entsteht durch den Entzug von Wasser aus herkömmlicher Kuhmilch. In einem Vakuumverfahren wird die Milch eingedampft, bis sie etwa 60 % ihrer Feuchtigkeit verloren hat. Das Ergebnis ist eine dickflüssigere Milch mit einer längeren Haltbarkeit und einem charakteristischen, leicht karamelligen Kochgeschmack. Man unterscheidet sie hauptsächlich nach ihrem Fettgehalt (meist 4 %, 7,5 % oder 10 %).
Ein Klassiker für die Kaffeetafel und zum Kochen:
Heißgetränke
Die traditionelle Ergänzung zu Kaffee oder schwarzem Tee, da sie nicht so stark abkühlt wie Frischmilch und eine cremigere Textur verleiht.
Kochen
Ideal zum Verfeinern von cremigen Saucen oder Suppen, wenn Sahne zu gehaltvoll wäre.
Backen
Verleiht Teigen eine feine Textur; wird oft in Rezepten für Füllungen oder Glasuren verwendet.
Spezialität
In Spanien als „Café Bombón“ (Espresso auf einer Schicht gezuckerter Kondensmilch) bekannt.
Die Sensorik besticht durch eine cremeweiße bis leicht gelbliche Farbe und eine homogene, zähflüssige Textur. Geschmacklich dominiert eine konzentrierte Milchnote, die durch das Erhitzen eine dezente Süße und ein feines Röstaroma (Maillard-Reaktion) aufweist.
Verdickungsmittel: Stabilisator (meist Natriumphosphate oder Carrageen). (E407)
Verdickungsmittel: Stabilisator (meist Natriumphosphate oder Carrageen). (E407)
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